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| 23.06.2010, 10:00 Uhr
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Werkrealschule, ein attraktiver Bildungsgang für junge Menschen
CDU Kreisvorstand informiert sich über die aktuelle Umsetzung der Werkrealschule im Alb-Donau-Kreis und im Stadtkreis Ulm
Wolfgang Mäder, Leiter des Staatlichen Schulamtes Biberach: „Werkrealschule wird ein attraktiver Bildungsgang für junge Menschen“
Ulm: Auf Einladung der CDU Alb-Donau/Ulm referierte Wolfgang Mäder, Leiter des Staatlichen Schulamtes Biberach und verantwortlich für die Schulaufsicht der Landkreise Biberach, Alb-Donau und dem Stadtkreis Ulm, vor dem CDU Kreisvorstand über die Ziele und die Inhalte zur Weiterentwicklung der Hauptschule zur Werkrealschule. In seinem Vortrag, dem auch einige Schulleiter beiwohnten, erläuterte Mäder, dass mit der Werkrealschule ein attraktiver, durchgängiger Bildungsgang für junge Menschen geschaffen wird, der in sechs Jahren zum mittleren Bildungsabschluss als Regelabschluss führt. Die Werkrealschule ist ein zukunftweisendes Konzept, bei dem die Berufsvorbereitung im Mittelpunkt steht und bei dem die Schülerinnen und Schüler durch individuelle Förderung optimal auf das Berufsleben vorbereitet werden. In der achten und neunten Klasse können die Schüler zwischen drei praxisorientierten Wahlpflichtfächern „Natur und Technik“, „Wirtschaft und Informationstechnik“ sowie „Gesundheit und Soziales“ wählen. In Klasse 10 gibt es ein gemeinsames Bildungsangebot der Werkrealschule als allgemein bildendes Schulsystem mit den ersten Klassen der beruflich orientierten Berufs- und Berufsfachschulen.
Mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 starten die Werkrealschulen auch im Alb-Donau-Kreis und im Stadtkreis Ulm, so Mäder, die trotz nicht immer einfacher Findungsprozesse als Stammschule und Außenstelle zwischenzeitlich jedoch für die Verwirklichung des Werkrealschulkonzeptes bestmöglich aufgestellt sind und mit der in den Klassenstufen 8 bis 10 geforderten Zweizügigkeit an einem Standort sowohl die Organisation des Schulalltags als auch das Erreichen der Qualitätsstandards gewährleisten können.
In der sich anschließenden Diskussionsrunde kamen die Teilnehmer zu der festen Überzeugung, dass mit der Schulgesetzänderung zur Weiterentwicklung der Hauptschule zur Werkrealschule und dem Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem in Baden-Württemberg auch eine einmalige Chance für den Erhalt der Schulen insbesondere im ländlichen Raum geschaffen wurde.
23.06.2010, 10:48 Uhr |
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